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    Bergwacht Rottweil in drei Tagen zu drei Schlitten-Unfällen gerufen

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    „Rettung aus unwegsamem Gelände“ – das ist das Einsatzstichwort, wenn die Bergwacht gefragt ist. Die Retter aus Rottweil sind seit Freitag zu drei Einsätzen gerufen worden, am Sonntagmittag etwa an den Eckhof bei Rottweil. In allen drei Fällen waren Schlittenfahrer gestürzt.

    Das Wetter lädt zum Rodeln ein. Allerdings lauern an den mit Schnee und Eis bedeckten Hängen auch Gefahren. So etwa am Sonntagmittag im Eschachtal bei Rottweil, nahe dem Tierheim Eckhof. Dort gibt es einen steilen Schlittenhang, der einem Vater zum Verhängnis geworden ist. Er war, wie die NRWZ vor Ort erfuhr, mit seinem Sohn auf einem Stahlschlitten den Hang hinabgesaust – und alle drei, Vater, Sohn und Schlitten hoben an einer Kuppe ab. Wuchtig prallten sie auf dem gefrorenen Boden auf, der Vater verletzte sich dabei so schwer, dass Augenzeugen die Rettungskräfte riefen.

    Damit lief ein recht umfangreicher Einsatz an. Zu dem bei Schnee und Eis nur schwer erreichbaren Gelände an einem Hang an der Eschach kamen ein Notarzt, ein Rettungswagen, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, drei Fahrzeuge der Feuerwehr mit Stadtbrandmeister Frank Müller und zwei Fahrzeuge der Bergwacht Rottweil. Zwei Geländewagen, die die Einsatzstelle recht mühelos erreichten. Der Verletzte wurde versorgt, auf einer Trage gesichert und zum etwa hundert Meter entfernt stehenden Rettungswagen gebracht. Von dort ging es in die Klinik nach Villingen.

    Weitere Einsätze

    Am Freitag bereits rückte die Bergwacht Rottweil nach eigenen Angaben gleich zu zwei Einsätzen aus. „In beiden Fällen handelte es sich um Schlittenfahrer, welche sich bei einem Sturz Verletzungen zuzogen“, notierte die Rettungsorganisation auf ihrer Facebook-Seite.

    Bei dem ersten Einsatz am Freitagnachmittag in Lauterbach wurde der Schlittenfahrer laut Bergwacht bereits vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und wurde mit Eintreffen der Bergretter schon von der Freiwilligen Feuerwehr mit einer Trage zum Rettungswagen transportiert. Ein Eingreifen war hier offenbar nicht mehr nötig.

    Der zweite Schlittenunfall ereignete sich am Freitagabend in Rötenberg. „Nach der medizinischen Versorgung durch einen Helfer vor Ort und den Notarzt musste der Schlittenfahrer von der Bergwacht Rottweil mit der Gebirgstrage unter Seilsicherung aus dem Hang gebracht werden“, heißt es in deren Bericht. Anschließend fuhr ihn der Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus.

    ++++++ Einsatz Meldung ++++++ #BergwachtWürttemberg #Bergwacht #EinsatzAm Freitag rückte die Bergwacht Rottweil gleich…

    Gepostet von Bergwacht Rottweil am Samstag, 9. Januar 2021
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    Peter Arnegger (gg)
    Peter Arnegger (gg)
    … ist seit gut 25 Jahren Journalist. Seine Anfänge hatte er bei der Redaktion der “Schwäbischen Zeitung” in Rottweil, beim Schwäbischen Verlag in Leutkirch volontierte er. Nach einem Engagement bei der zu diesem Verlag gehörenden Aalener Volkszeitung wechselte Arnegger zur PC Welt nach München, einem auf Computer-Hard- und -Software spezialisierten Magazin. Es folgten Tätigkeiten in PR und Webentwicklung.2004, wieder in seiner Heimat angekommen, half Arnegger mit, die NRWZ aus der Taufe zu heben. Zunächst war er deren Chefredakteur, und ist zwischenzeitlich Geschäftsführer der NRWZ Verwaltungs GmbH – und als solcher der verantwortliche Journalist der NRWZ.Peter Arnegger ist 1968 in Oberndorf / Neckar geboren worden.

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    „Rettung aus unwegsamem Gelände“ – das ist das Einsatzstichwort, wenn die Bergwacht gefragt ist. Die Retter aus Rottweil sind seit Freitag zu drei Einsätzen gerufen worden, am Sonntagmittag etwa an den Eckhof bei Rottweil. In allen drei Fällen waren Schlittenfahrer gestürzt.

    Das Wetter lädt zum Rodeln ein. Allerdings lauern an den mit Schnee und Eis bedeckten Hängen auch Gefahren. So etwa am Sonntagmittag im Eschachtal bei Rottweil, nahe dem Tierheim Eckhof. Dort gibt es einen steilen Schlittenhang, der einem Vater zum Verhängnis geworden ist. Er war, wie die NRWZ vor Ort erfuhr, mit seinem Sohn auf einem Stahlschlitten den Hang hinabgesaust – und alle drei, Vater, Sohn und Schlitten hoben an einer Kuppe ab. Wuchtig prallten sie auf dem gefrorenen Boden auf, der Vater verletzte sich dabei so schwer, dass Augenzeugen die Rettungskräfte riefen.

    Damit lief ein recht umfangreicher Einsatz an. Zu dem bei Schnee und Eis nur schwer erreichbaren Gelände an einem Hang an der Eschach kamen ein Notarzt, ein Rettungswagen, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, drei Fahrzeuge der Feuerwehr mit Stadtbrandmeister Frank Müller und zwei Fahrzeuge der Bergwacht Rottweil. Zwei Geländewagen, die die Einsatzstelle recht mühelos erreichten. Der Verletzte wurde versorgt, auf einer Trage gesichert und zum etwa hundert Meter entfernt stehenden Rettungswagen gebracht. Von dort ging es in die Klinik nach Villingen.

    Weitere Einsätze

    Am Freitag bereits rückte die Bergwacht Rottweil nach eigenen Angaben gleich zu zwei Einsätzen aus. „In beiden Fällen handelte es sich um Schlittenfahrer, welche sich bei einem Sturz Verletzungen zuzogen“, notierte die Rettungsorganisation auf ihrer Facebook-Seite.

    Bei dem ersten Einsatz am Freitagnachmittag in Lauterbach wurde der Schlittenfahrer laut Bergwacht bereits vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und wurde mit Eintreffen der Bergretter schon von der Freiwilligen Feuerwehr mit einer Trage zum Rettungswagen transportiert. Ein Eingreifen war hier offenbar nicht mehr nötig.

    Der zweite Schlittenunfall ereignete sich am Freitagabend in Rötenberg. „Nach der medizinischen Versorgung durch einen Helfer vor Ort und den Notarzt musste der Schlittenfahrer von der Bergwacht Rottweil mit der Gebirgstrage unter Seilsicherung aus dem Hang gebracht werden“, heißt es in deren Bericht. Anschließend fuhr ihn der Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus.

    ++++++ Einsatz Meldung ++++++ #BergwachtWürttemberg #Bergwacht #EinsatzAm Freitag rückte die Bergwacht Rottweil gleich…

    Gepostet von Bergwacht Rottweil am Samstag, 9. Januar 2021
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